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Kapitel 15 - Willkommen zurück


Mizuna blickte auf. Sie hatte gerade wieder das Schloss zur Kerkertür gehört. Das war merkwürdig. Erst gestern war doch eine der Lunatics hier gewesen... Eine Verräterin, eine Meerjungfrau und die Mutter der kleinen gefangenen Meerjungfrau neben ihrer Zelle. Welche Mutter tat ihrem Kind so was an? Mizuna blickte auf, als vor ihr die schwarzhaarige junge Dame von gestern stand. "Was willst du, Verräterin?" fragte Mizuna kalt. Kimiko sah zu Boden. "Ich will dir nichts tun, glaube mir!" flehte sie, doch Mizuna blickte sie nur ernst an. "Warum sollte ich dir trauen?" fragte sie. Kimiko holte einen Schlüssel aus ihrer Tasche und machte die Kerkertür auf. "Weil ich eingesehen habe, dass ich falsch lag. Ich gehöre nicht hier hin, sondern zu meinen Freunden und Touma... Ich... weiß es war falsch, doch als ich hörte, wie meine Freundinnen meinten, man könne mir nicht vertrauen, weil ich eine weiße Meerjungfrau bin... Ist es mit mir einfach durchgegangen... Der Schmerz von damals sitzt einfach tief. Ich weiß, es ist nicht wieder gut zu machen, und ich kann auch verstehen, wenn du mir nicht traust, doch ich will Yumi und dich retten. Gehen wir gemeinsam!" Erneut griff Kimiko in ihre Tasche, diesmal holte sie die grüne Perle der Meerjungfrau vor ihr heraus. Mizuna weitete die Augen. Kimiko war im Moment immer noch ein Lunatic... Wenn sie also singen würde, könnte sie Kimiko besiegen, und das schien die Schwarzhaarige auch zu wissen, also warum gab sie ihr ihre Perle zurück. Kimko wartete bis Mizuna ihre Perle hatte und machte sich dann auf zu Yumi, um auch diese zu befreien. Sie öffnete ohne Worte die Zellentür und ehe sie sich versah, hatte sich die kleine weiße Meerjungfrau auch schon um den Hals hals der älteren Meerjungfrau geworfen. "Mama! Ich wusste es doch, du bist nicht böse!", meinte sie glücklich. Kimiko war immer noch verwirrt, dass sie in der Zukunft mit Touma eine so hübsche Tochter haben würde, nun, sie hoffte doch mal, dass es Touma war, aber sie umarmte die Kleine auch sanft ehe sie sie los ließ und ihr ihre Perle gab. "Kommt, gehen wir!", meinte Kimiko ernst. Mizuna war auch bei ihnen. Für den Moment würde sie Kimiko trauen, aber nur im Moment! "White Pearl Voice!" Kimik overwandelte sich in ihre Idolform. "Es ist wohl besser so. Falls wir angegriffen werden. Kommt!" Sie lief vorraus, immerhin kannte sie sich mittlerweile gut in diesem Schloss aus.



Fast geschafft, sie waren kurz vor dem Ausgang als Kimiko aprupt anhielt. Vor ihnen standen Stella & Luna. "Sieh mal an, wer uns da verrät!" "Wir wussten doch gleich, man kann dir nicht trauen!" Kimiko seufzte etwas. Sie wollte nicht kämpfen. In ihrer Zeit hier hatte sie jeden der Lunatics, außer vielleicht Manami, lieb gewonnen. "Ich will nicht kämpfen!" schrie sie, doch den Schwestern war das egal. Sie finden an ihr Lied zu singen.

dakiyosete hoshii tashikamete hoshii machigai nado nai n da to omowasete kisu o shite nurikaete hoshii miwaku no toki ni yoishire oborete itai no

Die drei Meerjungfrauen hielten sich die schmerzenden Ohren. Verdammt! Warum tat es so weh. Kimiko spürte auch das erste Mal seit langem wieder diesen unsagbaren Schmerz, welcher sich von den Ohren aus bis in die Knochen ausbreitete. Kimiko drückte Yumi fest an sich. Ob es mütterlicher Instinkt war? Das war ihr gerade egal, wie wollte nur die kleine Schützen. "Ich bin da Yumi, halt dir die Ohren gut zu!" meinte sie ernst. Die Kleine kuschelte ich sofort an. Kimiko musste singen, und zwar schnell! Sie wollte gerade ansetzen, da erwischte sie eine Attacke von Luna und sie ging zu Boden. Besorgt kniete sich Yumi zu ihr. „Mama!“ rief sie verzweifelt. Die kleine Meerjungfrau rüttelte leicht an ihre Mutter. Die Weißhaarige richtete sich auf und lächelte sanft. „Keine Sorge, es geht mir gut.“ Vorsichtig stand sie auf, doch Stella setzte nun an, sie anzugreifen. Der Attacke wurde jedoch von einer Kimiko bekannten Stimme abgebrochen.

Hidari ni iru no ni R Migi ni iru no ni L Fushigi garu kimi no sukoshi no mijirogi de Iyafonkodo hippara rete boku wa damatte kubi o hidari ni katamukeru Soredake no koto ga hokorashikatta

Kimiko blickte verwundert auf. Das war Kiroi! Aber… warum schmerzte sein Lied nicht? Sie sah verwundert zu dem jungen Mann. Auch Yumi war schockiert. „Warum…?“ fragte sie verwirrt. „Kiroi…“ murmelte Kimiko nur. Der blauhaarige Mann sah zu der Gruppe von Meerjungfrauen. Er nahm Kimikos Hand kurz und drückte ihr etwas hinein. „Flieht, schnell!“ Kimiko war verwirrt, warum half Kiroi ihnen? Mizuna packte Yumi und ihre Mutter an den Händen. „Kommt!“ Sofort schwamm sie los, Yumi hinterher und auch Kimiko folgte, nachdem sie sich in ihre Meerjungfrauengestalt verwandelt hatte. Sie blickte noch einmal zu dem Lunatic und schwamm dann auch schon hinterher. Sie verstand nicht, warum er das tat, doch sie war ihm sehr dankbar.



Kiroi blickte Kimiko noch hinterher und seufzte, doch plötzlich durchfuhr ihn ein großer Schmerz. Er sah auf und erblickte Kurogane vor sich. Verdammt, so war das Ganze nicht geplant gewesen. „Ich bin enttäuscht von dir Kiroi, sehr enttäuscht. Das mein eigener Bruder mich verrät.“ Kiroi fauchte sofort sauer. „Ich würde alles für dich tun, doch nicht, wenn du Kimiko dadurch schadest!“ Kurogane lachte auf. „Tja, dann hast du nichts dagegen, wenn ich dich in den Kerker sperre, nicht wahr?“ Kiroi würde nicht klein bei geben. Er hatte sich entschlossen, Kimiko zu schützen und das würde er auch schaffen! Selbst wenn er dadurch selbst sterben würde, das war es ihm allemal wert! Er richtete sich auf und begann einen langen und harten Kampf mit seinem Bruder.



In der Bucht der Stadt schwammen Akiza, Rina, Akari, Kyoko und Naomi gerade etwas durch das Wasser. Sie wollten mal wieder ihre Flossen ausstrecken können, das ging in der Badewanne ja nicht so gut! Rina blickte auf, als sie etwas spürte. „Eine große Energie kommt auf uns zu!“ Waren das etwa Feinde? Sie blickte ernst in die Richtung und ihre Augen weiteten sich, als sie Kimiko sah. „Kimiko…“ murmelte sie. Die weißhaarige Meerjungfrau kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „H…habt ihr was dagegen, wenn ich wieder zu euch gehöre?“ fragte sie leise. Sie konnte gar nicht so schnell schauen, da waren Rina, Akiza und Kyoko ihr schon um den Hals gefallen. „Natürlich, du Nuss! Wir sind doch alle Freunde!“ rief Akiza fröhlich, Rina klammerte sich besonders fest an Kimiko. „Es tut mir so leid, ich hätte das alles nicht sagen dürfen!“ Kimiko lächelte leicht. „Schon gut, ich hätte ja auch nicht so überreagieren müssen. „Kimiko…“ Die Meerjungfrau blickte nun in die Augen ihrer Schwester. „Es tut mir leid, dass ich nie für dich da war. Von nun an werde ich eine bessere Schwester sein, das verspreche ich!“ Kimiko lächelte nur leicht als Antwort. „Wie naiv seid ihr eigentlich?!“ hörten die vier plötzlich eine wütende Stimme. Sie sahen zu Akari. „Sie hat uns verraten! Wer sagt nicht, dass sie als Lunatic hier ist? Sie wird uns alle ausliefern!“ „Das ist nicht wahr!“ Akari zuckte zusammen als sie diese Stimme hörte. Sie blickte hinter Kimiko und konnte ihren Augen kaum trauen. Das war doch… „Mizuna!“ Vom Glück übermannt fiel die rote Meerjungfrau ihrer besten Freundin um den Hals. Sie war hier! Sie war doch tatsächlich hier! Mizuna streichelte leicht durch Akaris Haar. „Es ist alles gut. Kimiko hat mich gerettet, sie hat gegen die Lunatics gehandelt. Sie gehört zu uns.“ Ja, auch Mizuna war anfangs skeptisch gewesen, doch sie hatte sich auf den Weg hier her mit Kimiko unterhalten. Sie verstand genau, warum das alles passiert war, und das war okay. Als sich die drei Meerjungfrauen von Kimiko lösten, lächelte sie sanft. „Du bist sicher Naomi, die violette Prinzessin, richtig?“ fragte sich sanft. Die Angesprochene nickte. Sie kannte Kimiko nicht, also wusste sie auch nicht, was sie viel sagen sollte. Kimiko lächelte nochmals. „Ach, ja! Ich möchte euch noch jemanden vorstellen. Yumi?“ Die kleine weiße Meerjungfrau tauchte aus dem Wasser auf. Akiza und Rina erkannten sie sofort. „Ich… hallo…“ murmelte sie verlegen. Die Meerjungfrauen sahen die kleine Meerjungfrau. Sie waren richtig neugierig auf sie. Kimiko lächelte nur und während die andere mit Yumi beschäftigt waren, holte sie den Zettel hervor, den Kiroi ihr gegeben hatte. Als sie so darüber, weiteten sich ihre Augen geschockt. Das konnte doch nicht sein!



Im Schloss der Lunatics erwachte Kiroi gerade. Ihm schmerzte alles… Er hatte wohl gegen Kurogane verloren. „Verdammt…“ murmelte er. Er wollte aufstehen, doch er merkte sofort, dass es nicht ging. Er war gefesselt! „Du bist also endlich wach.“ Kiroi sah auf und blickte in die Augen von seinem Bruder. „Kurogane…“ murmelte er leise. Kurogane saha auf ihn herab. „Ich bin bereit, dir noch eine Chance zu geben, wenn du die weiße Meerjungfrau tötest!“ Kiroi weitete geschockt die Augen. „Kimiko umbringen? Bist du verrückt?! Ich werde sie niemals umbringen!“ „So soll es sein!“