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Kapitel 16 - Rettungsaktion


Seufzend und grübelnd saßen 6 Meerjungfrauenprinzessinnen an dem Küchentisch und überlegten. Endlich waren sie vollzählig und nicht nur das, sie hatten sogar Unterstützung von einer Meerjungfrau aus der Zukunft, aber sie wussten nicht so recht, was sie nun tun sollten. Sollten sie einfach zum Schloss von Kurogane aufbrechen und ihn besiegen? Würden sie das überhaupt schaffen? Diese Frage und viele andere quälten die Prinzessinnen gerade. Akiza seufzte auf. „Ist Kimiko immer noch oben?“ fragte sie bedrückt. Kyoko nickte. „Ja, sie ist ziemlich fertig. Ich weiß nur nicht warum… wir haben ihr doch gesagt, dass wir ihr vergeben…“ murmelte sie. Sie würde Kimiko ja gerne helfen, aber sie redete mit niemanden darüber. „Wenn man von ihr spricht…“ sagte Akari leise und blickte zur Treppe, wo gerade die schwarzhaarige junge Dame herunter kam. Sie blickte jedoch nicht zu ihren Freunden, sondern ging gleich zur Eingangstür des Hotels. Sofort sprangen die Prinzessinnen auf und folgten ihr. Was war nur mit Kimiko los. Rina schaffte es gerade noch so, sie zu packen. „Kimiko, wo willst du hin?“ fragte sie ruhig. Kimiko zitterte richtig, und das machte verwunderte die Prinzessinnen echt. Sie kannten die Schwarzhaarige so überhaupt nicht. Die weiße Prinzessin drehte sich um und blickte ihren Freundinnen in die Augen. Kimikos violette Augen waren voller Tränen. Geschockt ließ Rina ihre Freundin los. „Kimiko? Was hast du?“ fragte sie nun vorsichtiger. Kimiko schniefte laut. „Ich… ich muss zurück! Ich muss ins Schloss!“ Akiza weitete geschockt die Augen. „Kimiko! Du kannst da nicht alleine hin! Kurogane könnte dich töten!“ „Das ist mir egal!“ rief die Schwarzhaarige. „Ich muss gehen… er… er hat Touma…“ Die Meerjungfrauen hielten geschockt die Luft an. Kurogane hatte Kimikos Freund entführt? Kyoko versuchte erst mal, ihre Schwester zu beruhigen. „Hey! Wer weiß ob das stimmt! Er könnte dich auch anlügen!“ Kimiko schüttelte den Kopf. „Nein, als Kiroi uns geholfen hatte, hatte er mir einen Zettel zugesteckt. Ich muss gehen!“ „Gut“ sagte Mizuna ruhig. „Dann gehen wir aber mit dir! Wenn du alleine gehst, dann ist das dein Ende!“ sagte sie ernst. Die anderen Meerjungfrauen nickten auch und stimmten zu. „Ich komme auch mit!“ Die Meerjungfrauen blickten zum Eingang. „Yumi…“ murmelte die Schwarzhaarige. „Es geht hier um Papa, also komme ich mit!“ Nun musste Kimiko wieder los weinen. Obwohl sie so viel Mist gebaut hatte, vertrauten ihre Freunde ihr noch immer und wollten ihr helfen, sie war so gerührt. „Ich… ich danke euch!“



Im Schloss der Lunatics erwachte Kiroi gerade. Was war nur passiert? Er erinnerte sich daran, dass er Kimiko geholfen hatte zu entkommen, und dann? Ach ja, Kurogane hatte von ihm verlangt, Kimiko zu töten. Aber, er würde so etwas nie tun, dazu liebte er sie zu sehr. Er seufzte etwas. Wenigstens war sie nun hier weg. Sie würde überleben, das war ihm bewusst. Und wenn er für ihr Leben seines aufgeben musste, dann würde er das tun, immerhin liebte er sie. „Du bist also wach~“ Kiroi blickte auf und sah in die kalten Augen von Manami. Er knurrte die Frau nur sauer an. Er hatte sie noch nie leiden können, und so wie sie gerade grinste, war es nicht wirklich besser! „Du bist dumm Kiroi. Du bist ein Prinz und gibst alles auf, indem du diesen dummen Meerjungfrauen hilfst.“ Kiroi lachte etwas. „Tja, ich weiß eben, was richtig und was falsch ist. Ich habe eingesehen, dass Kuroganes Plan die Welt nicht verbessern wird.“ Manami blickte den jungen Prinzen kalt an. „Na, warte! Wie kannst du es wagen, so über Kurogane-sama zu reden!“ Sie ließ ihre Eiszapfen um sich erscheinen und fing an ihr Lied zu singen, währen die Zapfen auf Kuroi herein prasselten und sich durch seine Haut ritzten, bis das Blut floss.



Thrill no nai ai nante
Kyoumi aru wakenai janai
Wakannai kana…
Taboo o okaseru yatsu wa
Kiken na kaorimatou no yo
Oboeteokeba? Come Again!


Kiroi schrie laut vor Schmerzen auf. So hatte sich Kimiko also immer gefühlt, als er noch gegen sie gekämpft hatte. Er bereute nur umso mehr, was er ihr angetan hatte, seine Schmerzen waren ihm egal. Er würde das überleben, da war er sich sicher. „Hör sofort auf Manami!“ Kiroi blickte erschrocken auf. Was machte sie hier? War sie dumm? „Kimiko…“ murmelte er leise. Da standen doch tatsächlich die Meerjungfrauenprinzessinnen, alle 8. „Kiroi, du hast mir geholfen, jetzt helfen wir dir!“ meinte Kimiko ernst. „Los geht es! Live Start!“ riefen die Prinzessinnen zusammen und sofort begann die Musik den Raum zu erfüllen.



Susume otome motto saki e
Nee risou no SUTEEJI mezasou yo
Wakari aeru yorokobi ga ima yuuki ni naru kara
Susume otome zutto saki e
Hora CHANSU no hoshi ga futte kuru
Kirari hikari o hanatte saa PAREEDO shiyou


Das ganze Gebäude schien zu wackeln, langsam fingen auch schon Brocken an von der Decke zu fallen. Sauer blickte Manami zu den Meerjungfrauen. „Ihr verdammten Meerjungfrauen!“ fluchte sie, ehe sie sich in Luft auflöste. Das Eis welches Kiroi an der Wand festhielt, löste sich und der junge Mann ging zu Boden. „Kiroi!“ rief Kimiko schockiert und lief sofort zu dem Prinzen. „Kimiko, wir müssen hier raus! Schnell!“ rief Mizuna und machte sich auf den Weg nach draußen, gefolgt von den Anderen. Sie waren unter Wasser, es war aber nicht das Schloss von Kurogane gewesen, es war ein kleines Schloss nicht weit weg davon gewesen, Kimiko hatte gespürt gehabt, dass Kiroi hier war. Naomi seufzte etwas. „Wir haben es geschafft… Sag mal Kimiko…“ Die Meerjungfrau drehte sich um und blickte geschockt in das Wasser. „Leute! Kimiko ist weg!“ rief sie verängstig. Rina und Akiza blieben sofort stehen und blickten auch hinter sich. Das war doch nicht wahr. „Kimiko!“ riefen sie verzweifelt. Wo war die Meerjungfrau nur?

Etwas weiter von ihren Entfernt saß Kimiko auf einem Felsen, vor ihr lag ein Bewusstloser Touma. „Ein Glück, es geht dir gut…“ meinte sie leise und verband ihm vorsichtig eine Hand. Sie hatte die Schnitte gesehen, die Wunden waren nicht tief aber sie musste sie versorgen. Touma schien ziemliche schmerzen zu haben, sein Gesicht war total von Schmerz verzogen und er zitterte etwas. Vorsichtig fasste Kimiko ihm an die Stirn. „Du hast Fieber…“ murmelte sie. Er tat ihr wirklich leid. Nur wegen ihr, ging es ihm nun so mies. Sie legte seinen Kopf sanft auf ihre Schenkel.



Kurai kurai kokoro ni utsuru watashi no hitomi
Umi no soko no you ni fukaku iki hisome


Leise sang sie diesen Song, welcher Touma zu beruhigen schien. Langsam entspannten sich dessen Gesichtszüge und auch seine Atmung wurde ruhiger. Kimiko lächelte sanft und strich ihm nochmal durch sein Haar. „Kimiko!“ Sie blickte auf als sie Akizas Stimme hörte. „Tut mir Leid, dass ich euch nichts gesagt habe, aber ich musste ihn schnell an Land bringen.“ Akiza nickte nur verständlich. „Die Anderen sind schon an Land, komm, ich helfe dir, Touma nach Hause zu bringen.“ Zusammen schwammen die Beiden Meerjungfrauen mit Touma im Gepäck wieder an Land. Kimiko brachte ihn sofort in ein Hotelzimmer wo er sich erst einmal auskurieren konnte. „Ich danke dir für alles Touma“ hauchte sie sanft und küsste seine Stirn, ehe sie ihn alleine ließ, damit er sich endlich auskurieren konnte.

„Du Verräter!“ Touma setze sich geschockt auf, als er diese Stimme vernahm, welche er nur zu gut kannte. Er blickte vor sich und sah auch die Person, welcher die Stimme gehörte. Vor ihm schwebte Kurogane, sein Blick war bedrohlich. „Du wirst es bereuen, dass du mich hintergangen hast! Ich werde dir dein Leben zur Hölle machen und dir alles nehmen, was dir wichtig ist!“ Schweißgebadet wachte Touma auf. Es war nur ein Traum gewesen! Dennoch, es fühlte sich so real an. Nein, Kurogane hatte ganz sicher zu ihm gesprochen. Er blickte sich um. Das Hotel… Kimiko hatte ihn also hier her gebracht. Das war gut. Sie war also auch in Ordnung. Erschöpft ließ er sich wieder ins Bett sinken. „Ich werde dich beschützen Kimiko, mit allem, was ich habe!“ sagte er leise zu sich, ehe er wieder die Augen schloss.