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Kapitel 2 - Die rote Prinzessin


„Tut mir Leid Kimiko, aber Seiya und ich gehen heute auf ein Konzert… Vielleicht morgen, ja?“ Kimiko seufzte etwas. Gerade hatte Akiza ihr abgesagt, als sie diese gefragt hatte, ob sie nicht mit ihr einen Ausflug ins Aquarium machen wollte. Das schwarzhaarige Mädchen wollte sich wieder etwas mit dem Meer und den Lebewesen anfreunden, denn wie es schien, wollte etwas die Welt vernichten und es schien aus dem Meer zu kommen… Außerdem hatte Kimiko die Stimme von Umi gehört, und wenn diese ihr vertraute, musste sie kämpfen, auch wenn sie sich vom Meer eigentlich losgesagt gehabt hatte. Sie schloss etwas ihre Augen als sie ihr Handy weglegte und überlegte, wen sie noch einladen könnte. Sie hatte ja schon an Touma gedacht aber… Was wenn er dachte sie wolle ein Date mit ihm? Nicht, dass sie es nicht wollen würde, aber sie wollte ihm sowas ja nicht direkt sagen oder so. Die Freundschaft zu dem jungen Menschen war ihr zu wichtig, als dass sie sie riskieren würde. Aber… Alleine wollte sie eben auch nicht hin… Sie seufzte etwas und nahm nun doch wieder ihr Handy und wählte Toumas Nummer. Wenn sie es ihm erklärte, würde das schon irgendwie hinhauen ohne falsch rüber zu kommen. Sie wartet auf Toumas Stimme während sie dem Klingeln lauschte.

„Hey, Kimi-chan! Was gibt’s?“ fragte die Stimme ihres besten Freundes fröhlich. Wie schaffte er es nur immer so dauerhappy zu sein? Das war manchmal echt merkwürdig… „Sag mal Touma… Hast du Lust mit mir ins Aquarium zu gehen? Jetzt gleich?“ Es dauerte keine Sekunde bis ihr Freund endlich antwortete. „Aber klar doch! Wir sehen uns in 10 Minuten vor dem Aquarium!“ Und mit diesen Worten hatte der Blonde auch schon aufgelegt. Kimiko konnte sich ein leises Kichern nicht verkneifen. Sofort zog sie sich etwas anderes an, sie wollte nicht in ihren Lümmelklamotten herum laufen, da zog sie doch lieber ihre Hotpants und ihr Trägertop an. Sie kontrollierte im Spiegel nochmals schön ob ihre Haarschleifen auch richtig saßen. „Gut, dann gehen wir mal! Du packst das Kimiko!“ murmelte sie zu sich selbst. Sie freute sich ja heimlich schon auf ein Date mit ihrem Freund. Sie verabschiedete sich schnell bei Sakura und machte sich dann gleich auf den Weg.

„Tut mir Leid, dass du warten musstest Touma!“ meinte sie verlegen. Sie hatte sich zwar beeilt, aber sie war doch 2 Minuten zu spät! Touma grinste nur und winkte ab. „Hey, das war doch gar nicht lange! Mach dir keine Gedanken, nun komm endlich!“ Er packte die Hand der Schwarzhaarigen und zog sie in das Gebäude. Er bezahlte sogar für sie! Das war ja fast wirklich wie ein Date! Irgendwie, machte sie das schon verlegen. Das Mädchen schüttelte etwas den Kopf. Nein, sie durfte nicht so denken! Das war nur eine freundschaftliche Verabredung, mehr nicht! Als sie ihre Gedanken geordnet hatte, bemerkte sie etwas. Es war ein süßer kleiner Delfin in einem der Aquarien. Der war ja total süß! Sofort ging sie zu dem Glas, welches sie von dem süßen Meeressäuger trennte. „Hey Süße! Wer bist du denn?“ fragte sie das Tier. Sofort antwortete der Delfin in seiner eigenen Sprache, aber Kimiko konnte es natürlich verstehen, sie war ja selbst ein Meereslebewesen. Er war ja soooo süß! Touma gestellte sich zu Kimiko und sah den Delfin an. „Er scheint dich zu mögen Kimi-chan“, meinte er lächelnd und sah auch zu dem Säuger. Der Delfin merkte den Blick von Touma und schwamm sofort weg. Kimiko verstand nicht ganz, was der kleine nun hatte, er wirkte richtig ängstlich als er Touma erblickt hatte. Normalerweise waren Delfine doch so zutraulich… „Komm, gehen wir weiter“ meinte der Blonde sanft und nahm die Hand von Kimiko. „Ja, du hast recht, gehen wir!“ meinte sie lächelnd und beachtete den Delfin dann auch schon gar nicht mehr. So verbrachten sie den Tag zusammen und hatten ihren Spaß. Es war später Nachmittag als die Beiden am Robbenbecken saßen und zusahen wie diese gerade gefüttert wurden. „Der Tag war wirklich schön, was?“ fragte Touma und Kimiko konnte nur bestätigend nicken. Ja, es war wirklich ein wunderbarer Tag gewesen. Ob Akiza mit Seiya auch so viel Spaß hatte? Sie musste sie später dringendst anrufen! Wie auf Kommando klingelte da auch schon ein Handy, aber es war nicht ihres. Sie bleickte zu ihrer Begleitung. „Tut mir Leid, Kimi-chan. Das ist mein Bruder, da muss ich abheben.“ Meinte er reumütig. Kimiko lächelte nur sanft. „Schon gut, geh nur telefonieren. Und richte Hokuto-san schöne Grüße von mir aus.“, sagte sie sanft und blickte wieder zu den Robben. Touma ging etwas weiter weg, damit er die Leute hier nicht störte.

„Oh, nanu? Eine Wassershow?“ fragte Kimiko sich, als das Wasser auf einmal anfing in komischen Formen durch das Becken zu schlagen. Sie blickte in ihr Programmheft, doch davon stand nichts darin. Sofort lies dies die Schwarzhaarige misstrauisch werden, und auch die Menschen schienen bemerkt zu haben, dass das was gerade passierte nicht normal war, den sie liefen sofort schreiend zum Ausgang. „Das ist nicht gut“ murmelte die Meerjungfrau und sah sich um. Es schienen alle weg zu sein, gut! „White Pearl Voice!“ rief sie laut und nahm ihre Idolgestalt an. „Zeige dich, Wesen der Finsternis!“ rief sie sauer und blickte sich um. Aus dem Wasser erhob sich eine orangehaarige Frau welche fies lachte. „Na sieh mal einer an, was mir da in die Fänge gerate ist, eine kleine Meerjungfrau!“ Kimiko knurrte sauer. „Verschwinde von hier! Sofort!“ Doch die Wasserhexe lachte nur laut. „Ich denke nicht!“ sagte sie und fing an ihr Lied zu singen.

Tomarisou na toki ugokashite
Tsuyoku tsuyoku motto hayaku saki ni
Hashiridashita kono kimochi PEESU nante kangaenai
Genkai nante Word boku no jisho ni nai


Sofort hielt Kimiko sich die Ohren zu, sie hasste es, wenn diese Wesen sangen. Es fühlte sich an als würde jemand tausende von Messern in ihren Kopf jagen. Sie musste singen, doch wie konnte sie das schaffen, ohne ihre Hände von ihren Ohren zu nehmen. „V… verdammt…“

Moyase yuujou! PASSHON wa mitsuboshi



Kimiko blickte auf als sie das neue Lied hörte. Es war viel beruhigender, nein es war sogar heilend. Sie sah in die Richtung aus der die Stimme kam und weitete die Augen. Da war eine Meerjungfrauenprinzessin! Die rote Meerjungfrau um genau zu sein. Sie war ihr zur Hilfe gekommen! „Was wartest du da so lange? Komm schon, sing mit mir weiße Prinzessin!“ rief die Rothaarige ihr zu. Kimiko schüttelte den Kopf und machte sich sofort auf zu der anderen Meerjungfrau. Die Wasserhexe blickte sauer zu den Beiden. „Ihr werdet mich nicht besiegen, niemand besiegt Shitai!“ rief sie sauer und schickte wieder ihre Wasserdrachen auf die beiden Prinzessinen los. Die rote Prinzessin und Kimiko sahen sich an und nickten sofort. „Los geht es! Pichi Pichi Voice! Live Start!“

Mitsuboshi
Yatto deaeta narihibiku kansei
Yozorachuu no nagareboshi ni
Yume o sensei
Mitsuboshi negatte ganbatte
Kanaechae! tte CAN SAY!
Ue o mezashi CHAAJI & HAI JANPU
Kakeru mitsuboshi
Todoke junjou! KYUUTO de KUURU na sedai
Moyase yuujou! PASSHON wa mitsuboshi




„Burning Heart Pitch!“ rief die Rote und die Wasserhexe fing an sich aufzulösen. „Ihr werdet das noch bereuen, ihr verdammten Meerjungfrauen!“ fauchte sie dabei sauer. Die Rothaarige stemmte einer Hand an die Hüfte und grinste. „Das glaube ich nicht, dumme Shitai!“ Mit diesen Worten war die Hexe endlich weg und Kimiko atmete erleichtert aus. Sie sah zu der anderen Meerjungfrau. „Mein Name ist Kimiko! Und du bist?“ „Akari Miura“ meinte sie ruhig und nahm ihre Menschengestalt an. Ihr knallrotes Haar wurde ein dunkles Rotbraun. Auch Kimiko verwandelte sich zurück. „Es ist schön noch eine unserer Art zu sehen. Wirst du uns helfen, herauszufinden was die dunklen Wesen vor haben?“ fragte die Schwarzhaarige und Akari sah zu ihr. „Ja, ich werde euch helfen, ist doch klar. Das ist unsere Aufgabe“ meinte sie. Innerlich war Kimiko schon fast am Platzen, weil sie so glücklich war. „Kimi-chan!“ Die weiße Prinzessin sah auf und bemerkte, wie ihr bester Freund näher kam. „Touma!“ Der Blonde sah besorgt aus und umarmte sie sofort. „Ich habe gehört, dass hier etwas Gefährliches passiert ist, ich habe mir Sorgen gemacht!“ meinte er besorgt. „Es geht mir gut“ meinte die Schülerin und erwiderte die Umarmung. Der Tag hatte zwar ein kleines Tief gehabt, aber nun waren sie schon 3 Prinzessinen, sie hatte ein Date mit Touma gehabt und… nun umarmte dieser sie auch noch so fest. Ja, irgendwie mochte Kimiko diesen Tag doch sehr.